Hallo, einmal BigData für Sie?

Vor etwa drei Jahren hat mir der erste Kunde erzählt, die einfachen Systeme sind ja angeschafft. Also jeder hat sich so ungefähr für alle wichtigen Aufgaben Software gekauft. Und dann meinte er, die Kunden werden ja schlauer. Früher, da hat jede Fachabteilung gekauft, was sie haben wollte. Einfach durchgesetzt.

Heute gilt: Software, die nicht ins Unternehmensnetz passt, hat keine Chance mehr. Bei Neuanschaffung muss er jetzt die IT anfragen. Denn jetzt, im nächsten Schritt, zu Beginn des 21. Jahrhunderts, wird Software verschiedener Hersteller und Systeme verbunden: weil es Synergie bringt, Arbeitszeit spart, Fehler vermeidet, und ganz neue Möglichkeiten erschafft.

Tja, da hat er Recht gehabt.

Ein zweiter Gedanke.

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21st century worldwide growth of Forest.

Wie sinnvoll ist es, dass viele Unternehmen derzeit an Software arbeiten, mit der ein Manager die gesamte Unternehmens- und Investitionsstrategie, Wartungsintervalle, Neuanschaffungen, Ressourceneinsatz an einem Computer berechnen und bewerten kann?

Ich frage mich: an welcher Welt arbeiten wir hier eigentlich? – ich habe das Gefühl, spätestens, wenn es um Big Data, die Vernetzung und Recherche hinweg über verschiedene Software und Datenbanken eines Unternehmens geht, hört die Begeisterung beim Kunden inzwischen schon auf.

Sie weicht vielmehr der Befürchtung, an dieser Stelle nicht stehen bleiben zu können, weil es die Konkurrenz vielleicht schon tun könnte. Im Fernsehen läuft ja schon Werbung für die Cloud, das Smart Home, das Internet der Zukunft:

schnell, sicher, nützlich, beeindruckend, mächtig.

Das ist aber genau der Trend.

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Smart Grid. PV und Batterie. Daten und Systeme greifen ineinander. überall.

Ob sie sich dessen bewusst sind oder nicht, die Menschen glauben tief und fest, dass man den Fortschritt nicht aufhalten kann. Es ist die Geschichte der Menschheit, der Industrialisierung. Das Unternehmen will es, die Mitarbeiter folgen, auch wenn sie innerlich schon Bauchschmerzen haben.

Wer von uns möchte schon elektronisch optimiert und durchgeplant werden?

Brauchen wir in der Zukunft noch Menschen am Arbeitsplatz? – Menschen, die vielleicht nicht alle in der Lage sind, das Thema BigData konzeptionell voranzutreiben, ich spreche von einfachen Menschen, wie der Verkäuferin, die heute noch an der Kasse sitzt?

Eins ist klar: wenn es die Großen erstmal haben, brauchen es die Mittleren auch. Und dann glaubt jeder, dass er das braucht. Der Gedanke läuft ungefähr genauso, wie die Sinnfrage zum Militär, zum Geheimdienst. Wir müssen uns schützen, indem wir vorangehen! Die Konkurrenz schläft nicht. Es gibt Andere, die sind noch viel schlimmer! Bestimmt.

Bauen wir an einer Schreckensvision?

Jetzt gehe ich da mal ganz nüchtern ran und sage: das will ja gar keiner.

Die Frage ist also: kann man dieses Problem auflösen, und wenn ja, wie?
Ich habe da so eine Idee.

Und sie gefällt mir immer besser, je länger ich darüber nachdenke.

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Nachhaltigkeit. Nachdenken über Menschen, Verhalten und Technik.

Ich denke, vielleicht sollten wir an einer Welt arbeiten, in der die Teilhabe im Vordergrund steht. Und zwar nicht als Utopie, sondern als Geschäftsidee.

Im 21. Jahrhundert steht die Gesellschaft am Beginn einer neuen Stufe:

die Menschen wollen teilhaben, mitbestimmen. Der Erfolg von SocialMedia auf allen Kanälen zeigt ganz klar: jetzt möchte jeder Mann seine, jede Frau ihre eigene Seite haben. Alle träumen vom großen Ruhm, nachdem man einmal auch ein gutes Foto online gestellt hat. Und überall wird online abgestimmt, außer in der Politik natürlich.

 

Wenn wir Software erschaffen, die alle am Wissen beteiligt, in der die Recherche allen offen steht, sollte die Beteiligung besser, die Einführung einfacher, der Mehrwert höher sein. Wenn nicht nur noch der Geschäftsführer vor dem BigData-Pad sitzt und alles andere vollautomatisch bei Amazon bestellt und geliefert wird. Sondern das kreative Potential der neuen Lösungen über N Mitarbeiter potenziert wird. Um so mehr, wenn jeder überprüfen kann, was gespeichert wird. Denn das bedeutet, es klärt sich schnell, was nicht gespeichert werden sollte.

Stichwort: Smart Data,

im Sinne von relevant data, appropriate data, useful data in a common sense.

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Albert Einstein.

Diesem Gedanken folgend, ergibt sich unmittelbar ein zweites: das Prinzip der sinnvollen Daten- und Mehrwertschöpfung ist sowohl innerhalb eines Unternehmens, wie auch zwischen Unternehmen und den Endverbrauchern anwendbar.

Mehrwerte für alle. Dafür müssten wir lediglich die Schnittstellen zum Wissen und zur Recherche, die wir eh schaffen, Schritt für Schritt für möglichst viele freischalten, statt für möglichst wenige. Stichwort: open data.

Wie viele Schritte es geben soll, und wer was bekommen darf, das können wir jedes Unternehmen selbst entscheiden lassen. Warum? – weil immer derjenige erfolgreich ist, der die attraktiveren Lösungen zu bieten hat.

Vielleicht können wir den Fortschritt wirklich nicht aufhalten, weil er in der Natur des Menschen liegt? – ich denke, das ist wirklich eine gute Frage.

Aber, wir können den Fortschritt auf jeden Fall gestalten.

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Photovoltaic System. Komplexe Daten, verständlich aufbereitet.

 

Wir könnten ihn ja z.B. auch zum Wohl sehr vieler Menschen gestalten. Vielleicht denken auch Sie mal über bessere, statt über immer mehr Daten nach. Aus meiner Sicht spricht da überhaupt nichts dagegen.

Denn Daten stehen immer im Kontext der Software, die sie erzeugt.

Im Kontext der zugrundeliegenden formalen Gedanken, die diese Daten kompakt speichert, um auf Basis ihrer Interpretation verständliche Bilder zu zeigen. Im Kontext der Programm-Logik. Die Programmierer nennen das Metadaten.

XML ist so ein Beispiel.

XML-Metadata-Dynamic-Applications
XML – Trennung von Metadaten (rot), welche die Rohdaten (schwarz) beschreiben.

Und jetzt rühren Sie mal die Ergebnisse aller formalen Gedanken ohne Logik in einen Topf. Das ist aber genau das, was viele BigData-Consultants heutzutage im Mittelstand anrichten. Während die einen noch das große Aufräumen und penible Erfassen predigen, spielt die IT schon das nächste Update ein, und wenn die Software erst mal abgelöst wird, ist alles vergessen.

Ohne Metadaten und eine vernünftige Konvertierung, jedenfalls. Und wenn die Sache einfach nur am Laufen gehalten wird – der Consultant verdient immer.

Und genau für solche Fälle – den Erhalt der wichtigen, der bedeutenden Daten von Produktwechsel zu Produktwechsel – da gibt es jetzt ETL, Extract-Transform-Load [1].

Das sind Produkte, bei denen der Anwender die Daten grafisch von A nach B transferiert.

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ETL:  Extract – Transform – Load. Daten zwischen System transferieren – verifizierbar.

Das sieht nicht nur schick aus, man versteht auch noch, was passiert. Viel besser als die teuer bezahlte Spezialprogrammierung. ETL-Produkte, wie z.B. Altova MapForce [2], bringen eine Reihe von Eingabeschnittstellen mit:

Excel-Dateien, XML-Dateien, CSV-Dateien, Datenbanken, WebServices.

Ein ETL-Produkt stellt nicht die Rohdaten dar, sondern die Tabellenstruktur. Bei Excel also die Spalten-Titel aus den Tabellen. Und dann verbindet man die, Feld für Feld, grafisch mit der nächsten Datenbank-Tabelle, die genau so dargestellt wird.

Sie ahnen es. Neben den Eingabeschnittstellen bringen die Tools auch eine ganze Reihe von Ausgabeschnittstellen mit: Excel, XML, Datenbanken, WebServices.

Und wenn der Kunde später dann mal seine Datenbank austauscht, dann genügt im einfachsten Fall ein Klick auf den Daten-Kasten, neue Basistechnologie ausgewählt, fertig. Und so können Daten innerhalb eines Unternehmens dynamisch von Produkt zu Produkt “fließen”, ohne dass bei jeder Anpassung eines proprietären Einzelprodukts alle anderen Programme bzw. deren Schnittstellen mit angepasst werden müssen.

Was man dazu braucht? – nun, eine offene Schnittstelle der oben genannten Art sollte jedes Produkt schon mitbringen.

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Smartphones. Die Vollendung der Dezentralisierung.

Der Vorteil bei ETL ist:

die Daten können alle an der erzeugenden Stelle verbleiben. Nur das erzeugende Programm “weiß”, worum es hier gerade geht, und liefert die Daten mit der passenden Meta-Beschreibung ab. Im Gegensatz zum viel beschworenen BigData-Warehouse wird also das Zusammenführen von Daten in riesigen Kochtöpfen, inklusive doppelter Datenhaltung und den oben beschriebenen Verständnisproblemen, vermieden.

Stattdessen fließen alle Daten on-Demand zur nächsten Auswertung.

Smart Data.

Wo würden Sie kaufen?

Ich sage, Big Data ist total out.

Der Rest ist nur eine Frage des Marketings.

Die Zeit der Hierarchischen Systeme geht so oder so zu Ende.

Was das mit Dynamic Applications zu tun hat? –

na ja, überlegen Sie doch mal, wie die ganzen Daten für eine Klima-Simulation an eine Software in System Dynamics herangeführt werden. Genau: offene Schnittstellen. ETL.

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21st century worldwide growth of Forest. Evaluating Smart Data from all over the world.

Smart Data.

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cheaper. more effective. verifiable.

extract. process only the data you need. load.

you’ll understand the outcome.

meaningful results.


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Nachhaltiges Wachstum braucht eine gute Grundlage…

Quellenangabe:

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/ETL-Prozess

[2] https://www.altova.com/de/mapforce.html

Bei Interesse an ETL melden Sie sich gern bei uns. Kontaktdaten siehe Impressum.

One thought on “Hallo, einmal BigData für Sie?

  1. Ich denke, vielleicht sollten wir an einer Welt arbeiten, in der die Teilhabe im Vordergrund steht.
    Die Lösung ist ein bedingungsloses Grundeinkommen und freie Software. Mit letzterer lässt sich nachvollziehen, welche Daten wie gespeichert werden und es können entsprechende Exporter programmiert werden. Offene Standards und Open Data sind auch wichtige Themen. Mit den Gedanken seid ihr auf dem richtigen Weg.

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