wie man eine Balanced Scorecard quantifiziert.

Dieser Beitrag befasst sich mit der Motivation, die Welt zu beschreiben, um sie zu verändern. Wie finden wir in der Vielfalt der Wünsche, Anforderungen und Ziele unseren Weg, und wie bringen wir diese mit den harten Zahlen, Daten und Fakten des Business-Alltags in Einklang?

Die technische Dokumentation der Elemente einer Balanced Scorecard zur Abbildung und Berechnung derselben in Form einer Software-Simulation (auch System Dynamics genannt) finden Sie hier.


Idealismus ist eine Tugend.

Es bleibt dem Mensch überlassen, zwischen gut und böse zu unterscheiden. Das wird es immer geben. Sonst könnten wir die Welt ja gleich den Maschinen überlassen. Insofern wird es auch immer mindestens zwei konträre Ansichten zu ein und derselben Sache geben. Wären wir und alle einig, wie fad, trostlos und grau wäre diese Welt!

Stellen Sie sich eine Aufgabe, die Welt zu verbessern. In Ihrer Firma, Ihrem Projekt, Ihrem kleinen Wirkungskreis. Die schwere, maschinelle, technische Arbeit wird mehr und mehr den Maschinen an sich überlassen werden. Denken Sie einmal grundsätzlich darüber nach! Ist doch keine schlechte Sache, wenn die Arbeit, die für den Menschen bleibt, leichter wird.

Dynamic Applications | we automate consultancies.

Das war unser erstes Motto. Warum? – wir denken, dass wir hier einen sehr guten, vielleicht den besten bekannten Ansatz gewählt haben, eine Software für Strategieberater zu entwickeln. 

Disruption.

Vielleicht wollen aber einige Menschen auch weiterhin gern von Menschen beraten werden. Andere lesern gern in Büchern, oder Computerprogrammen. Es ist eine Typfrage.

Wir bei Dynamic Applications finden, die Menschen sollten mehr darüber nachdenken, welche Arbeiten sie zukünftig noch wahrnehmen möchten. 

Das können nun natürlich beratende Tätigkeiten sein. Wer sagt, dass man alle beratenden Berufe überhaupt jemals quantifizieren kann, geschweige denn, diese im Computer berechnen und ausführen? – das ist doch nur eine Behauptung.

Ein Computerprogramm zur Berechnung von Balanced Scorecards wäre also etwas für die Zahlen-/Daten-/Formelmacher, die Knobler- und Tüftler-Fraktion. Und da wir nicht alle gleich sind, hat auch eben diese Fraktion ihre Berechtigung. 

Die Welt vermessen, um das richtige Maß zu finden. Denn der beste Weg ist oft die Quadratur des Kreises, das in-Einklang bringen der vielen verschiedenen Anforderungen. Und nicht die radikale Einseitigkeit.

Social Styles Model - Menschen und Kultur.
Social Styles Model – Menschen und Kultur.
 Menschen, die eine neue Idee sehen und es einfach mal ausprobieren wollen. Um ein Ziel, einen Weg aus den vielen Wegen der Zukunft, besser zu verstehen. Wer sagt, dass Fine-Tuning unwichtig ist? Zu diesem Zweck wurde die Mathematik schließlich erfunden. Messen, Denken, Verstehen. Nutzen.

Nehmen Sie z.B. unseren Startup-Kalkulator. Da gibt es Menschen, die rechnen lieber gern zu Hause nochmal alles in Ruhe durch. Vielleicht, weil ihre Daten vertraulich sind. Vielleicht auch nur, weil ihnen peinlich ist, wie ausweglos sich ihre Lage scheinbar darstellt. Und wenn sie dann die Lösung auf diesem Weg gefunden haben, dann heißt das ja nicht, dass sie keine anderen Menschen mehr brauchen. Vielleicht lassen sie sich dann gern noch einmal beraten, und wenn auch nur, um über den Sinn ihrer Idee zu sprechen.


Feedback. Der Mensch ist ein soziales Wesen. Die wenigsten Menschen leben in totaler Einsamkeit. Also wird es auch immer neue Jobs geben, so lange wir nur daran glauben, dass wir diese unbedingt brauchen. Und sehr viele Menschen glauben daran. Wie erfinden neue Firmen. Und neue Firmen erfinden neue Rollen.

Das bedeutet: selbst wenn wir alle IT-, Unternehmens-, und Strategieberater automatisieren würden, na ja, dann würden die verbleibenden Menschen sich halt eine neue Visitenkarte drucken, und sich Social-Media-Manager nennen. Oder einen ganz neuen Titel erfinden! Etwas, das es noch nie gab.

Wenn sich also ein jeder diese eine Arbeit sucht, die er|sie machen will. Und sie dann jeden Tag mit Freude – so gut es eben geht – ausfüllt, dann gibt es keinen Grund, besorgt zu sein. Auch nicht vor der Dominanz der Maschinen. Dann nicht mehr.

Und da glauben wir, dass so ein Denken über die Zeit (System’s Thinking) noch einen wesentlichen Beitrag liefern kann. Denn wenn die Maschinen, zB. die Computer, in der Lage wären, menschliche Arbeit zu vernichten, also den Mensch an sich überflüssig zu machen, dann hätten wir ja schon jetzt eine unglaubliche Massenarbeitslosigkeit.

Diese These kann aber bereits über einen längeren Zeitraum nicht gestützt werden, und ist daher grundsätzlich in Frage zu stellen. Es ist vielmehr so, dass sich unser aller Arbeitsleben in einem steten Wandel befindet.

Altes vergeht, Neues entsteht.

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Regenwald. Ein CO2-Gewinner.
Dieser Wandel macht Menschen Angst. Menschen, die sich abgehängt und an den Rand gedrängt fühlen. Menschen, die alt werden. Menschen, die jung sind, aber sich doch alt und nutzlos fühlen. Das ist verständlich; dabei ist Angst doch ein schlechter Ratgeber. Gleichzeitig eröffnen sich aber immer wieder neue Perspektiven, für jeden von uns. Es liegt an jedem einzelnen, diese anzunehmen. Die Chance dazu liegt jeden Tag aufs neue vor uns.

Versuchen Sie’s doch mal wie Einstein! Warum eigentlich nicht? – Zu seiner Zeit war bekannt, dass es einen sehr starken Bezug zwischen der sehr schwachen Kraft der Masse gab – die ganze Planeten braucht, um Objekte der Größe eines Menschen anzuziehen, und doch mit einem Kindersprung überwunden werden kann – und der um ein unglaubliches Vielfaches stärkeren, neu entdeckten Kraft, der Kraft der Elektronen. Einstein hat diesen Bezug quantifiziert:

E = mc2.

Er hat es einfach an die Tafel geschrieben. Dann ging Einstein nach Hause, erschöpft von der gedanklichen Kraftanstrengung. Es kam Heisenberg. Er sah die Formel, rechnete den ganzen Abend, schrieb die ganze Tafel voller Formeln, stellte einige seiner grundlegenden Annahmen in Frage.

Und sagte am nächsten Tag zu Albert Einstein: es könnte sein, dass du richtig liegst. Wir müssen das unbedingt mal mit dem Nils Bohr besprechen. Das war auch so ein junger Mann mit einer Menge neuer Ideen im Kopf, der hatte ganz andere Ansichten als Einstein. Zu einer Zeit, als der elektrische Motor gerade erfunden war.

Wie viele Physiker um Schrödinger, Heisenberg, Edison, Westinghouse und Tesla müssen ihre Formeln, ihr Weltbild umgeschrieben haben, um diese erstaunlich präzise Quantifizierung Einsteins zu stützen?

Denken Sie einmal darüber nach, was passiert wäre, wenn Einstein E = 2mc2 an die Tafel geschrieben hätte. 

Ich denke, die Welt um uns herum wäre vermutlich so ziemlich die gleiche. Nur eine Handvoll grundlegender Formeln wäre vermutlich um den Faktor 2 umgeschrieben worden. Oder so ein Schlaumeier wäre gekommen, und hätte unbedingt eine noch kürzere Formel haben wollen. Und ich denke, an der Stelle war Einstein schlau genug. Es wenn, dann auch gleich richtig zu machen.

Also dann: diskutieren Sie, diskutieren wir. Über die Welt von morgen. Wir können sie gestalten, und der Glaube versetzt bekanntlich Berge. Vielleicht versetzen Sie auch mal einen Berg? 

Kann ja ruhig erstmal ein kleiner sein, man lernt ja nie aus. Mein Tipp: bleiben Sie konstruktiv.

Content is Key.

Das Argument sollte zählen, in jeder kritischen Debatte, nicht die Beschädigung der Person. Kritische Debatten sind wichtig. Stellen Sie die Welt auch endlich einmal in Frage! 

Außer, wenn es um den Sinn geht. Da zählt das Herz, die Güte. Was nichts taugt, wird verworfen. Das Gute bleibt. Wie ist also Einstein zu seiner Formel gekommen? – nun, fragen können wir ihn nicht mehr. Vermutlich wusste er eine Menge mehr über theoretische Physik, als jeder einzelne von uns.

Ich denke aber, vor allem eins war ihm sicher klar: in einem Zeitalter großer Erfindungen und starker, weltweiter Veränderungen war es wichtig für die Menschen, und für die Physik, die Lehre von den Grundlagen der Naturgesetze, einen klaren Bezugspunkt, eine Orientierung zu haben. 

Und dann hat er das Problem beim Schopf gepackt, und einfach mal einen ersten Lösungsvorschlag aufgeschrieben. War vermutlich so’n Querdenker-Ansatz.

Vielleicht versuchen Sie es auch einmal. Zeichnen Sie ein paar Kreise auf ein Blatt Papier, mit einer Frage, die Ihnen schon immer wichtig war. Und dann versuchen Sie es mal. Schreiben Sie die ersten Zahlen dran, so, dass ein gutes Beispiel entsteht. Und aus dem leiten Sie sich ein paar einfache Formeln in Dreisatz ab. Einfach nur als Überblick, top-down.

Genauer kann man es später immer noch machen.

Und wenn Sie einen Fehler gemacht haben? – was wird dann passieren? 

Dann wird Sie irgend jemand darauf aufmerksam machen. Ihre Chance. Bedanken Sie sich für das Feedback, und verbessern Sie die Formel. 

Nun freut sich jemand, den Sie sich ansonsten vielleicht zum Feind gemacht hätten. Aber Sie sollten natürlich in der Regel auch vom Argument des anderen überzeugt sein. Sonst wäre das letztlich Selbstverleugnung.

Balanced Scorecard: PV-Anlage
Balanced Scorecard: Amortisierung einer PV-Anlage (quantifiziert)
Eigentlich eine ganz alte Idee. Die Welt, uns alle, sich selbst täglich neu zu erfinden. Jeden Tag. Sich besonders schwere Aufgaben stellen, um den Geist zu erfrischen. Ein Spiel spielen. Neue Ideen ausprobieren! In See stechen, um neues Land zu finden. Ein Land, in dem Platz für viele, viele Menschen ist. Ein Land, das auch direkt vor unserer Haustür liegen kann.

Wir leben heute schon alle im Zeitalter der Globalisierung, in einem internationalen Netzwerk. Das Internet, diese unglaublich tolle Sache, die jetzt unbedingt schneller werden soll, weil es echt nervt, es ist nur ein Kurzwort dafür. 

Problemlose, schnelle, weltweite Zusammenarbeit, das ist doch für alle besser! Die allermeisten Menschen haben es längst erkannt. Wie immer gibt es ein paar Verlierer, aber in diesem Falle bleibt das nun jedem Teilnehmer wirklich selbst überlassen.

Und wenn Sie daran mitarbeiten, an der Welt von morgen, dann liegt die Belohnung direkt vor Ihnen. Sie haben es versucht. Und Sie versuchen es wieder. 

Sie machen die Welt zu einem besseren Ort, einem Ort, wo jeder Mensch wichtig ist. Was Ihre Belohnung ist? – nun, das ist die Wärme. Die Wärme in Ihrem Herzen.

Die Wärme, die dadurch entsteht, dass Sie etwas wirklich wichtiges versuchen: ein nützlicher Teil des Gesellschaft zu sein. Die Welt von morgen besser zu machen, als die Welt von heute. Das ist alles.

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Aufbruch in die Welt von morgen – das sind wir!
Und wenn Sie abends zu Hause sind, müde vom Tag, aber doch stolz auf das erreichte, dann denken Sie einmal an den Schlachtruf der Sharing Economy.

Teilen ist das neue Haben. 

Vielleicht sollten wir alle versuchen, unsere eigene kleine Welt zu verbessern! – jeden Tag. Denn dabei geht es nicht darum, einfach nur herumzumotzen. Das ist uns zu leicht.

Der Vorteil:

da kann eigentlich nicht allzuviel schief gehen, im Leben. Mit der Zeit wird man besser darin, neue Probleme zu lösen.

Betrachten Sie nicht auch jeden Tag auf’s neue relevante Veränderungen über die Zeit, und versuchen diese zu verstehen, um daraus Ihre Zukunft abzuleiten, und den nächsten richtigen Schritt zu tun?

Willkommen im 21. Jahrhundert.

Wir diskutieren. Wie früher. Nur jetzt halt weltweit, weil’s besser ist. Da muss man auch gar nicht auf allen Channeln gleichzeitig sein, das bleibt ja jedem überlassen.

Jetzt geht es halt.

Das ist das neue, am 21. Jahrhundert. Jetzt diskutieren wir weltweit, jeden Tag, an jedem Ort. Was das wohl bedeuten wird?

Bleiben Sie motiviert! Es gibt noch viele spannende Sachen zu entdecken.

Schon mal darüber nachgedacht, welchen Teil dieser Welt Sie erschaffen wollen?

Wäre doch schön, wenn auch von Ihnen, von dir etwas zurückbleibt, an das sich später ein paar Menschen erinnern.

 

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